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 Betreff des Beitrags: Rückrufaktion 23R6-16
BeitragVerfasst: Do 24. Aug 2017, 17:32 
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Es dreht sich hierbei um die Stickoxidproblematik beim Diesel.
Ich konnte mit der Suchfunktion leider nicht das richtige Thema zu meinen Fragen finden.

Bin aber sicher, dass hier schon einige deswegen in der Werkstatt waren.
Folgende Fragen stellen sich mir:

1.Welche Konsequenz hätte es, wenn ich den Rückruf ignorieren würde?
2. Ist es evtl schädlich die Softwareanpassung durchführen zu lassen, wenn später entschieden wird dass es eine Hardware Lösung geben wird?
Dann könnten die Auto-Konzerne ja argumentieren, " Sie haben ja bereits eine Verbesserung durch Softwareanpassung erhalten". Wie seht Ihr das?

3. Muss ich mit evtl. Leistungseinbuße oder sonstigen Störungen (ruckeln, schlecht starten etc.) rechnen.
4. Wie hab Ihr in der Angelegenheit entschieden?

Vielleicht ein Link zum entsprechenden, bereits behandeltem Thema?

Danke proper

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Gruß proper


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückrufaktion 23R6-16
BeitragVerfasst: Di 12. Sep 2017, 18:41 
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Moin
Wenn du das Update ignorierst wirst du irgendwann Post vom KBA bekommen doch mal hinzugehen oder der Abkratzer kommt irgendwann und legt dir die Karre still (das wird aber wohl noch 1-2 Jahre dauern). Du wirst wohl etwas mehr verbrauch haben da ggf. der Rußfilter öfters Regeneriert wird und ggf. geht das AGR Ventil schneller kaputt.
Kann noch nix genaues sagen unser 1.6 TDI geht nächste Woche zum Updaten, mal sehen was denn so alles kommt.
Was man natürlich vorerst noch machen kann ist zum Tuner oder einem der ein Gerät hat um das Motorsteuergerät auszulesen und die alte Software Speichern und nach dem Update wieder zurück spielen, dann ist Skoda und das KBA zufrieden. Natürlich verboten und ggf. kommt man dann in naher Zukunft nicht mehr durch die HU falls die irgendwann mal die Software Version Prüfen sollten

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Gruß Flo

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 Betreff des Beitrags: Re: Rückrufaktion 23R6-16
BeitragVerfasst: Di 12. Sep 2017, 19:16 
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Hi,

gibt schon einen ganzen langen Thread zum Thema... Link kommt weiter unten in diesem Beitrag.

Zitat:
Dann könnten die Auto-Konzerne ja argumentieren, " Sie haben ja bereits eine Verbesserung durch Softwareanpassung erhalten". Wie seht Ihr das?


Das wird nicht passieren.

Wenn es bei einem Auto aus Sicht des Herstellers ausreicht, eine SW-Lösung anzubieten, dann werden sie dafür keine HW-Lösung entwickeln. Falls sie doch zu einer solchen gezwungen werden, dann nur, weil die SW-Lösung nicht ausreicht (damit erreicht diese ja dann keine ausreichende Verbesserung und ist hinfällig). In dem Fall wäre es vollkommen egal, ob das Update gemacht wurde oder nicht. Und: Falls es eine HW-Lösung gibt, dann muss es dazu auch eine passende Software geben. Sprich: Entweder man aktualisiert nur die SW, oder man aktualisiert die HW und muss dann auch eine dazu passende SW installieren.

Zitat:
4. Wie hab Ihr in der Angelegenheit entschieden?


Auto hatte zum Zeitpunkt des Updates noch ein Stück der Garantieverlängerung. Damit stand die Frage nicht. Zu den Erfahrungen siehe in dem anderen Thread (viewtopic.php?f=16&t=75496) - Vorsicht, lang, aber das dürfte alle Fragen klären.

Viele Grüße,

Jan

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 Betreff des Beitrags: Re: Rückrufaktion 23R6-16
BeitragVerfasst: Mi 13. Sep 2017, 13:54 
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Hallo,

weil ich unterschwellig Befürchtungen hegte, wie denn der Umgang seitens des Herstellers mit Kunden sein wird, die nach der Veränderung der Motorsteuerung möglichweise Probleme haben, habe ich Kontakt mit der Skoda-Kundenbetreuung aufgenommen.

Als Ergebnis schwebte mir vor, eine schriftliche Zusicherung zu bekommen, daß im Fall von durch die Veränderungen der Parameter im Verbrennungsprozeß und bei der Abgasanlage nach dem Update auftretenden Problemen bzw. Schäden an Bauteilen das Risiko für die Betriebstauglichkeit des Fahrzeugs wie auch der Langlebigkeit der Bauteile beim Hersteller des Fahrzeugs und der geänderten Software liegt (natürlich beschränkt auf einen möglichen Zusammenhang mit den Veränderungen durch das Softwareupdate).
Dafür hätte ich mir einen "Gewährleistungszeitraum" von ca. einem Wartungsintervall (30.000 km) bzw. max. 2 Jahren vorgestellt. Auf diesbezügliche Vorstellungen meinerseits wurde aber überhaupt nicht eingegangen. Es wurde mir nur versichert, daß die Software vom KBA bzw. anderen Behörden geprüft und freigegeben wurde und daß weitere Aussagen nicht möglich sind. Das wiederum hat ja nun bezüglich anders be- oder überlasteter Bauteile überhaupt keine inhaltliche Relevanz. Es wird also stringent vermieden, irgendeine Sicherheit bietende Zusicherung für Schadensfälle mit wahrscheinlicher oder sicherer Ursache der geänderten Motorsteuerung zu geben.
Das wiederum sehe ich als sehr eindeutige Warnung vor dem Softwareupdate an - völlig unabhängig davon, ob das rein juristische Gründe oder auch technische Ursachen hat.

Für mich ist ohne eine Zusicherung in der von mir gewünschten Form die Durchführung des Updates nicht vorstellbar. Ich werde das nicht beauftragen. Dazu sei noch gesagt, daß ich die nachgewiesenen Verbesserungen des Abgasverhaltens sehr begrüßen würde und aus diesem Grund auch gar keine grundsätzliche Abwehrhaltung habe. Aber die Verweigerung der Übernahme eines gewichtigen Teils der Risiken seitens des Herstellers (bzw. seiner Vertretung) lassen bei mir alle Alarmglocken läuten. Das hat mit hoher Wahrscheinlichkeit technische Ursachen und ist alles mögliche - auf jeden Fall aber keine Maßnahme zur Steigerung des Kundenvertrauens.

(Beim Golf meiner Schwester (TDI 2.0) trat unmittelbar nach dem Update zwei Mal innerhalb zweier Wochen ein Liegenbleiben mit Abschleppen usw. auf, weil Injektoren defekt wurden). Ein anderer Bekannter hat dagegen für seinen Passat eine ähnliche Zusicherung wie von mir gewünscht seitens VW erhalten ... . Sehr komisch, diese Unterschiede.


Freundliche Grüße
Brille


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückrufaktion 23R6-16
BeitragVerfasst: So 1. Okt 2017, 20:20 
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Bei meinem 2.0TDI (CEGA) hat das Update eine Verlängerung der Regenerationsintervalle zu Folge was ich sehr begrüße.

Die Abgasrückführung arbeitet nun immer auf Maximum. Verbrauch ist eher besser geworden, weil er nicht mehr so oft regeneriert.
Früher 350-400km, jetzt über 600km.

Das sommerliche Ruckeln ist nun auch weg.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückrufaktion 23R6-16
BeitragVerfasst: Mo 16. Okt 2017, 19:00 
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Wie bitte?! Genau das Gegenteil ist eingetreten. Bin 300 km bis zur Regeneration statt 600 km.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückrufaktion 23R6-16
BeitragVerfasst: Di 17. Okt 2017, 12:36 
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Brille hat geschrieben:
Hallo,

weil ich unterschwellig Befürchtungen hegte, wie denn der Umgang seitens des Herstellers mit Kunden sein wird, die nach der Veränderung der Motorsteuerung möglichweise Probleme haben ...



Ich hatte Probleme nach dem Update.
Ruckeln, lautes Nageln, hocher Spritverbrauch etc.

Mein :D wollte mir eine neue Kupplung verkaufen. Damit wäre das Ruckeln dann wohl weg.
Nach etwas Recherche habe ich mittels VCDS mal die Einspritzung geprüft.
Dabei kam heraus, das sich meine Injektoren verabschiedet haben.
Tatsächlich wurden alle 4 Injektoren ohne Probleme auf Kulanz getauscht. Allerdings musste ich nachweisen, das alle Serviceintervalle eingehalten ordnungsgemäß durchgeführt wurden.

Jetzt schnurrt mein Schätzchen wieder richtig gut. Der Spritverbrauch ist um etwa 1 Liter auf etwa 5L / 100 km im Schnitt gesunken.

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 Betreff des Beitrags: Re: Rückrufaktion 23R6-16
BeitragVerfasst: So 22. Okt 2017, 00:27 
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Hallo Phantomias,

hab Dank für Deine Erfahrung.
Du schreibst von Kulanz. Genau das ist es aber, was ich unbedingt vermeiden will. Kulanz ist nicht berechenbar, sondern Willkür. Die könnte gewährt werden, muß es aber nicht. Und das ist mir eindeutig zu ungewiß. Nicht ich als Nutzer des Fahrzeugs habe betrogen oder geschummelt, somit will ich bei nachträglichen Veränderungen auch kein Risiko übernehmen.

Und genau bei Skoda habe ich eben schon erlebt, daß sogar eine abgeschlossene Garantieverlängerung nicht gegriffen hat, weil Skoda argumentiert hat, die immer fristgerechte und gemäß Herstellervorgaben durchgeführte Wartung könne nicht anerkannt werden, weil diese nicht in einer Skoda-Vertragswerkstatt durchgeführt. Daraufhin die Versicherung in langwierigen Auseinandersetzungen einfach bei der Meinung blieb, der Schaden (AGR) wäre ja von Skoda zu beheben gewesen (weil nicht "dauerhaft haltbares" Bauteil).
Nach solchen Erfahrungen bin ich bezüglich Vertrauen in Kulanz oder ähnlichen Formulierungen nicht mehr gewillt, an das Gute zu glauben. Vor allem auch deshalb, weil ich an den zurückliegenden Wartungen nie mehr was verändern kann und deshalb die Argumentation schon kenne, die dann vermutlich vorgebracht wird.


Freundliche Grüße
Brille


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückrufaktion 23R6-16
BeitragVerfasst: So 22. Okt 2017, 08:23 
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Ja was soll ich dazu sagen.

Ich denke, es hängt auch etwas am :D .
Die Wartungsintervalle habe ich alle ausschließlich beim :D machne lassen. Es gab damit keine Probleme mit dem Kulanzantrag.
Auch damals, als mein AGR nach 4 Jahren kaputt gegangen ist, musste ich lediglich die Arbeitskosten von wenigen Euronen übernehmen. da gab es auch keine Probleme mit dem Kulanzantrag.

Letztendlich wirst Du da nicht drum rum kommen, oder eben eine Stilllegung riskieren.
Das die Fahrzeuge drastisch an Wert verloren haben, dürfte außer Frage stehen.

Andersrum gesehen, wenn Du was verbockst, und es gerade ziehen willst / musst, kommt der Kunde ja auch nicht und sagt: "Lass mal! Aber ich möchte eine Entschädigung."
Das funktioniert eben nicht.

Daher einfach machen lassen und bei Problemen auf Unterstützung setzen.
Skoda zeigt sich gerade in dieser Aktion wirklich kulant.

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 Betreff des Beitrags: Re: Rückrufaktion 23R6-16
BeitragVerfasst: So 22. Okt 2017, 17:56 
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Hallo Phantomias,

wiederum mein Dank für Deinen Beitrag. Aber einige Details Deiner Ausführungen passen nicht zu meinen Darlegungen. Auch bin ich mir bewußt, daß ich mit dem Risiko der Stillegung meines Fahrzeugs im Fall der Nichteinigung mit SKODA leben muß. Einen Versuch dazu werde ich ich mindestens noch machen.
Allerdings besteht ja mit weiter steigendem Alter meines Fahrzeugs und der ebenso steigenden Laufleistung auch die Wahrscheinlichkeit, daß seitens SKODA dann argumentiert werden könnte, daß bei so einer hohen Laufleistung es eben einfach Bauteile gibt, deren Lebensdauer abgelaufen ist. Auch diese Möglichkeit (der Verzögerung) als Grund für die Behandlung meines Anliegens durch die Skoda-Kundenbetreuung kann ich mir ganz gut vorstellen. Und weil es keine offene Kommunikation gibt (in der Art wie: "unter diesen Umständen sind wir maximal zu ... bereit, Sie können darauf eingehen oder eben auch nicht") kann ich leider überhaupt nicht übersehen, welche Strategie gegenüber mir als Anfragenden da angewendet wird. Ich habe alle Details meiner Situation (wie eben die Wartung außerhalb des Skoda-Vertragswerkstättennetztes) genau angegeben und für genau diese Umstände um eine Zusicherung über die Art der Behandlung im Fall von technischen Störungen und Schäden nach der Maßnahme Rückrufaktion 23R6-16 gebeten. Die letzte Antwort lautete sinngemäß, daß es keine neuen Erkenntnisse gibt und mir keine andere Antwort gegeben werden kann. Vorher waren die Aussagen auch nur so, daß es keine Möglichkeit gibt, die Maßnahme abzulehnen (was ich ja auch nie als Ziel hatte). Es ist eben überhaupt nicht konkret auf meine Anliegen geantwortet worden. Genau das bewirkt nun bei mir ein ganz starkes Gefühl der Verunsicherung. Ich kann in solchen kryptischen Nichtantworten nur sehen, daß man alles versuchen wird, nicht für mögliche Folgeschäden aufkommen zu müssen.

Phantomias hat geschrieben:
Ja was soll ich dazu sagen.
Ich denke, es hängt auch etwas am :D .

Das mag sein, aber gemäß meinen Ausführungen habe ich keinen festen :D von Skoda, somit auch keine gewachsene Beziehung zu einer zur Rückrufaktion autorisierten Werkstatt. Ich denke auch, daß es nicht unrealistisch ist davon auszugehen, daß sich die Werkstätten die ganz großen Anstrengungen zu Kulanzfragen eher für Stammkunden aufheben. Oder siehst Du das anders?

Phantomias hat geschrieben:
Andersrum gesehen, wenn Du was verbockst, und es gerade ziehen willst / musst, kommt der Kunde ja auch nicht und sagt: "Lass mal! Aber ich möchte eine Entschädigung." Das funktioniert eben nicht.

Sorry, aber wo kannst Du lesen, daß ich Entschädigung will? Ich habe sehr deutlich verstanden, daß das deutsche Recht vsl. keine Handhabe für einen Ausgleich des Wertverlustes bietet.
Ich bin aber davon überzeugt, daß ich das Recht habe, von möglichen negativen Folgen eines nachträglichen Veränderungsprozesses in der Funktionsweise des Gegenstandes, "der gerade gezogen werden soll", freigestellt zu werden. Und das möchte ich vorher schriftlich haben - und nicht etwa unter günstigen Umständen auf Kulanz - vielleicht usw. bekommen! Wenn auf solche Bitten nicht eingegangen wird - mehr Alarm geht ja gar nicht.

Phantomias hat geschrieben:
Daher einfach machen lassen und bei Problemen auf Unterstützung setzen.
Skoda zeigt sich gerade in dieser Aktion wirklich kulant.

Die Mails der Skoda-Kundenbetreuung lassen solches nicht erkennen, wie schon mehrfach geschildert.


Freundliche Grüße
Brille


Zuletzt geändert von Brille am Mo 23. Okt 2017, 03:08, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Rückrufaktion 23R6-16
BeitragVerfasst: So 22. Okt 2017, 18:08 
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Und was willst Du verhandeln, wo du noch nicht mal weisst, was eintreten wird?
Wenn was kaputt geht, word es das AGR sein.
Das AGR ist bekannt dafür, das es nicht ewig hält.
Ich habe in noch keinem Forum gesehen, das Skoda sich da quer stellt.

Es ist schließlich untersucht und nachgewiesen worden, das an der Einspritzung "geschraubt" wurde.

Demnach ist eine eventuelle Beanstandung an Skoda wohl relativ einfach.

Bei mir waren es eben die Injektoren. Die wären sicherlich auch zeitnah kaputt gegangen. 100% Kulanz.


Tu dir einfach selbst einen Gefallen und las die Aktion durchführen.
Dein Auto wird nicht jünger.
Noch mehr Stress fördert nicht gerade die Kulanz seitens Skoda und der Gesundheit wirkt es auch positiv entgegen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Rückrufaktion 23R6-16
BeitragVerfasst: So 22. Okt 2017, 18:49 
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Brille hat geschrieben:
Allerdings besteht ja mit weiter steigendem Alter meines Fahrzeugs und der ebenso steigenden Laufleistung

Manche Leute sehen in dem Dieselgate einen Freifahrschein ihren Gebrauchtwagen zu vergolden. Stell Dir vor Dein AGR-Ventil geht kaputt obwohl das Update noch nicht drauf ist. Wem schiebst Du dann die Reparaturkosten zu?


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückrufaktion 23R6-16
BeitragVerfasst: So 22. Okt 2017, 18:51 
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Günstiger kommt man eben nicht an ein AGR oder gar an Injektoren.

Das scheint er aber nicht zu verstehen und beharrt stur auf sein Ego.

Solchen Leuten ist scheinbar nicht mehr zu helfen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Rückrufaktion 23R6-16
BeitragVerfasst: Mo 23. Okt 2017, 03:31 
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Nachdem ja der Ton zunehmend unfreundlich wird - aus meiner Sicht völlig zu Unrecht - ein vsl. letzter Beitrag von meiner Seite.

Phantomias hat geschrieben:
Und was willst Du verhandeln, wo du noch nicht mal weisst, was eintreten wird?

Ich will gar nichts verhandeln, sondern Vorsorge treffen. Ich will die Zusage, daß möglicherweise auftretende Schäden an Bauteilen, deren Betriebsbedingungen verändert werden, nicht zu meinen Lasten gehen. Und ich will die Zusage, daß die Wartung meines Fahrzeugs außerhalb des Skoda-Werkstättennetzes nicht als Einwand gegen mich vorgebracht wird, sollte es nach der Maßnahme zu Störungen / Schäden kommen. Wie oben nachzulesen, ist mir genau das schon geschehen. Das liegt gerade mal ein Jahr zurück.

Phantomias hat geschrieben:
Wenn was kaputt geht, wird es das AGR sein. Das AGR ist bekannt dafür, das es nicht ewig hält.
Ich habe in noch keinem Forum gesehen, das Skoda sich da quer stellt.

Das AGR wurde 2016 auf meine Kosten getauscht - wie schon geschrieben trotz gültiger Garantieverlängerung zu meinen Lasten (es war auch der einzige Störfall in der Garantiefrist). Der vorgebrachte Einwand damals? Siehe oben.

Octarius hat geschrieben:
Manche Leute sehen in dem Dieselgate einen Freifahrschein ihren Gebrauchtwagen zu vergolden. Stell Dir vor Dein AGR-Ventil geht kaputt obwohl das Update noch nicht drauf ist. Wem schiebst Du dann die Reparaturkosten zu?

Es schadet sicher nicht, wenn Du mal Deine Tonlage überdenkst. Und bevor Du losbellst, solltest Du möglicherweise gründlicher lesen. Nichts von Deinen lustigen Unterstellungen ist irgendwie naheliegend.

Ich besitze und fahre ein aktuell vollständig macken- und störungsfreies Fahrzeug und möchte das auch zukünftig so haben. Ich möchte auch das normale Risiko von Schäden nicht abschieben - aber eben auch Riskien durch fremd erzwungene Veränderungen an einem störungsfreien Fahrzeug nicht selber tragen. Das ist alles - und das sollte selbstverständlich sein (und auch für jeden anderen gelten).

Phantomias hat geschrieben:
Das scheint er aber nicht zu verstehen und beharrt stur auf sein Ego.
Solchen Leuten ist scheinbar nicht mehr zu helfen.

Ich danke für die Diagnose. Ego? Wo?
Ansonsten sollten persönliche "Befummelungen" doch bitte unterbleiben. Das ist nichts, was irgendjemand lesen will.


Zuletzt geändert von Brille am Mo 23. Okt 2017, 07:19, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Rückrufaktion 23R6-16
BeitragVerfasst: Mo 23. Okt 2017, 05:47 
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Öhm, Mädels, jetzt nicht unpersönlich werden.

Sorry, Herr Brille, aber Skoda wird dir keinen Freifahrtschein geben. Gerade aufgrund deiner "Untreue" wird man sich schwertun. Aus Angst vor Klagen werden jedoch Beanstandungen nach dem Update äußerst kulant behandelt. Das ist alles, was wir dir sagen können. Und vllt kann noch jemand diesen Zettel hochladen, den man nach dem Update bekommt.
Bzgl. deiner Argumentation zur von dir erlebten Verfahrensweise bei Schäden innerhalb der verlängerten Garantie muss ich leider erwidern, dass alles, was über den gesetzlichen Rahmen hinausgeht, an Bedingungen geknüpft werden darf und eine dieser Bedingungen ist halt die Skoda-Werkstatt als durchführender Inspektor. Sowohl bei der werksseitigen Garantie als auch über die Versicherung.
Tja, und da du dein AGR-Ventil selbst bezahlt hast, ist da Garantie drauf...

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Manche Autos haben so viele Fehler, dass es besser ist, den Fahrer zu tauschen.


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