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BeitragVerfasst: Mo 30. Jul 2018, 14:36 
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Frischling

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Kilometerstand: 180000
Hallo zusammen,

nachdem ich mit meinem Octavia II TDI RS 1Z bald am Verzweifeln bin, suche ich hier um fachkundigen Rat.
Folgendes ist mein Problem:
Der Wagen ist Bj2006, hat nun 180000km drauf und der Motorcode ist BMN. Letztes Jahr im Oktober kam die DPF-oder die Abgas Warnleuchte (weiß ich nicht mehr genau) und der Differenzdrucksensor wurde ausgetauscht (Es wurde einer von Bosch montiert). Es hat danach alles wieder einwandfrei funktioniert.
In diesem Zuge wurde von der Werkstatt aber festgestellt, dass der Gegendruck im DPF wohl sehr hoch sei, und dieser bald fällig wäre.
Da Skoda hierfür 2300€ (Teilepreis ohne Einbau) verlangt, habe ich mich nach einer günstigeren Lösung umgeschaut.
Habe daher im April 2018 übers Internet einen passenden gereinigten DPF im Austausch gekauft, welcher dann auch eingebaut wurde. Den originalen habe ich aber zum Glück noch behalten und noch nicht wieder an die Firma zurückgeschickt.
Nach ca 250km ist dann plötzlich die DPF Lampe angegangen mit dem Hinweis (Dieselpartikelfilter - Betriebsanleitung)
Bin sind dann normal weitergefahren und nach weiteren ca 50km ging dann auch noch die Abgaswarnleuchte an und die Vorglühkontrolle blinkte. Hinweis in der MFA: "Motorstörung - Werkstatt" oder sö ähnlich und der Motor war im Notlauf.
Eine Regeneration des DPF ist im Notlauf nicht mehr möglich, deshalb bin ich zu der Werkstatt die den Fehlerspeicher ausgelesen hat: "P2002 - Partikelfilter Bank 1 Fehlfunktion, Kurzschluss nach Plus"
Es wurde dann per VCDS die Zwangsgeneration eingeleitet, welche dann nach bei einer 30-minütigen Fahrt erfolgreich war und die Lampen gingen nach und nach alle wieder aus.
Leider kam dann die DPF Leuchte nach ca 150km wieder. Diesmal bin ich gleich auf die Autobahn und bin mit 2500Upm ca 20 Minuten gefahren, woraufhin die Lampe wieder ausging.
Das Spielchen habe ich nun schon ca 4 Mal gemacht. Der Motor läuft bei der Regeneration sehr rauh und ruckelt und zuckelt deutlich spürbar.
Ich habe erst einen Defekt des DPF vermutet, worauf ich von einer anderen Fachwerkstatt meinen originalen DPF habe reinigen lassen in der Hoffnung, dass es damit nun behoben ist.
Aber dem war nicht so. Auch mit dem gereinigten originalen DPF hat der Wagen genau die selben Probleme.
Skoda sagt hierzu, dass da nur ein neuer originaler DPF hilft.
Noch zwei Randbemerkungen: Der Ölstand scheint gestiegen zu sein (Diesel im Motoröl???) und der Spritverbrauch kommt mir auch erhöht vor. Habe im Forum noch etwas von einem Problem mit der Nockenwelle gelesen, kann das hier auch zutreffend sein?
Meine Fahrweise ist durchschnittlich, ich fahre meistens Stecken von 20-30km im mittleren Drehzahlbereich. Vor dem DPF Tausch habe ich von der Regeneration nie etwas mitbekommen und diese lief unbemerkt im Hintergrund ab.
Nun meine Fragen: Wo vermutet ihr den Fehler? Kann es wirklich sein, dass es mit den gereinigten DPF solche Schwierigkeiten gibt? Gibt es nicht doch noch eine andere mögliche Fehlerursache? Irgendein Sensor, AGR Ventil, Kabelbruch oder sonstiges?
Es ist jedoch kein anderer Fehler im Fehlerspeicher als der P2002.

Herzlichen Dank an alle, die mir hier einen Rat geben

Gruß, Manuel


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BeitragVerfasst: Mo 30. Jul 2018, 18:31 
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Radiopapst
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Moin,

ich werfe mal den Differenzdrucksensor in den Ring.
Nicht dass da eine der beiden Leitungen (fast) zu ist und er deshalb falsche Werte bringt.
Sowas hatten die "Autodoktoren" mal in einer Sendung. Da sind auch die ganzen "Fach"werkstätten dran verzweifelt.

Grüße
Torsten
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BeitragVerfasst: Mo 30. Jul 2018, 18:56 
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Ich habe den BMM. Ähnliches Spiel wie bei @TE.

AGR Sensor Bosch instand gesetzt, plus Schlauch (der Rote).

Irgendwann nach gefühlt 100.000km (müsste ich im Spritmonitor prüfen), war der AGR-Kühler defekt. Zeitgleich war dir 4te Glühkerze defekt, wurden alle 4 ersetzt.

Nach Austausch und Zwangsregeneration inkl. Nullung des Aschegehalts im DPF, lief der Skoda erstmal wieder, bis dann wieder der "rote Schlauch" riss.

Seit letztem Schlauchtausch, gab es seitens DPF und AGR inkl Kühler keine Probleme.

Beim Schlauch handelte es sich immer um den Überdruck Schlauch für den Ladeluftkühler.

Mal rutschte er ab, mal riss er.

Wenn da irgendwo in der Peripherie Bereiche allmählich zusetzen durch Ruß/Asche, kann ich mir gut vorstellen, dass auch mal eine AGR - Klappe so zupampen kann, dass sie weder öffnen noch schließen kann.

Der daraus resultierende Rückstau an Druck, macht sich durch abrutschen oder reissenden des Turboschlauchs bemerkbar.

Ruckeln, wie @TE beschreibt habe ich immer kurz vor einem Defekt gehabt.


Zudem ist noch zu erwähnen, dass sich im meinem Fall die Zusetzung durch Experimente mit PÖL herbeigeführt würden.

Seit dem neuen AGR Kühler, sieht der Motor nur Zweitaktöl.

Nachtrag: mich wunderts, dass die Werkstatt bei @TE direkt auf den DPF tippt und gleich den DPF getauscht hat

In meinem Fall hat der AGR-Kühler Tausch inkl Glühkerzen Tausch + DPF Freibrennung und Nullung + Skoda Citigo 993 Tacken gekostet.
Meister hat Anhand der Regenrationszyklen gesehen, dass der Skoda sehr viel Langstrecke fuhr.

In meinem Fall habe ich bewusst/unbewusst nicht den DPF tauschen lassen, sondern weitergefahren, bis wahrscheinlich der Gegendruck vom DPF so hoch würde, dass sich der Druck über die Peripherie den Weg nach Draußen gesucht hat

Im ersten Fall über dem Turboschlauch, dann AGR-Kühler Reglerklappe und zuletzt wieder Turboschlauch.

sorry für die Autokorrektur vom Smartphone


Viele Grüße


blueskoda

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BildSEAT IBIZA BMT 1.9 TDI PD DPF 74kW 240Nm
BildSKODA OCTAVIA BMM 2.0 TDI PD DPF 103kW 320Nm


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BeitragVerfasst: Mo 30. Jul 2018, 20:53 
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Spritverbrauch und Ölstand sind Folgen der nicht abbrechenden Regeneration. Demnächst einen Ölwechsel einplanen.

Wurde der Aschewert neu gesetzt? Ist der Differenzdrucksensor neu angelernt? Wenn die Werte nicht stimmen gibts Probleme bei der Regeneration.

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BeitragVerfasst: Di 31. Jul 2018, 07:47 
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Frischling

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Vielen Dank schonmal.
Kann ich den DDS denn im Nachhinein noch mit der folgenden Methode anlernen?

1. Zündung EIN
2. 5 Sekunden warten
3. Zündung AUS
4. 40 Sekunden warten

Diese Schritte sind 5 mal zu wiederholen, im Anschluss sollte der Geber angelernt sein und die Messwerte sollten dies ebenfalls wiedergeben.


Ölwechsel wurde erst vor ca 1.500km gemacht. Das war ja zeitgleich mit der ersten DPF Tausch.
Aschewert wurde vermutlich auf 0 gesetzt. Ich habe aber im Forum gelesen dass der Aschewert nach einer DPF Reinigung auf 4-10g eingestellt werden sollte, da der gereinigte DPF ja nicht ganz "leer" ist.
Wir haben gestern den Differenzdruck nochmals geprüft. Im Standgas ca 10mbar (Dieser Wert sollte eigentlich in Ordnung sein, oder?)
Aber bei ca 3500Upm ging der Differenzdruck auf 90mbar, teilweise auch über 100mbar hoch.
Der Beladungszustand ist bei 34,6% gewesen.

Vielen Dank im Voraus für eure Einschätzung dieser Angaben und bitte um Eure Meinung, wie ich nun weitermachen soll.

Gruß, Manuel


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BeitragVerfasst: Di 31. Jul 2018, 18:38 
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manuthelong hat geschrieben:
Kann ich den DDS denn im Nachhinein noch mit der folgenden Methode anlernen?

Ich hab das noch nicht gemacht, müsste aber funktionieren.

Der Differenzdruck hängt von vielen Parametern ab wie Beladung, Asche, Temperatur des Filters. Daher kann es keinen genauen Richtwert geben. Pi mal Daumen kommt das aber für einen sauberen Filter hin.

Und ja, nach Reinigung sollte man ihm elektronisch ein paar Gramm geben. Unklar ist jedoch warum das mit einem neuen Filter ebenfalls passiert ist. Der Differenzdruck muss bei Motorstillstand 0 sein. Wenn nicht -> anlernen.

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VCDS, KPower


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