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BeitragVerfasst: Di 24. Okt 2006, 20:26 
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BeitragVerfasst: Mo 1. Jan 2007, 19:09 
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Segafrendo hat geschrieben:
Im alten 2er Golf 55Ps Saugdiesel hat das ein Kumpel von mir gemacht. 100% Salatöl, besser fuhr sich 50/50. Stinkt wie an einer Frittenbude.

Bei TDIs & Co. wird aufgrund der höhen Drücke generell davon abgeraten. Das Salatöl verkokt leicht, setzt sich sonstwo ab und so wird über kurz oder lang den Motor/Abgastrakt geschädigt. Selbst wenn man nur eine neue Lambdasonde einbauen muß, hat sich das Salatöl nicht rentiert, geschweige denn bei einem ganzen neuen Motor.


Zu der Geschichte (TDi) gab es mal vor nicht all zu langer Zeit nen Bericht in einer Autozeitung.
Hier hat sich alles über kurz oder lang verabschiedet, Turbolader, Einsprtzpumpe etc.

Ich weiß nicht, ob man so spart ??? :rofl: :rofl:

Fahren kann man das Zeuch in "alten" Dieseln, mein Schwager fährt die Pommessosse in seinem Pajero Diesel (Vorkammer) im Sommer fast ohne Probs.
Im Winter mit Zumischung.

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BeitragVerfasst: Mo 1. Jan 2007, 19:10 
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jumper hat geschrieben:
Biodiesel würde ich nicht tanken, lohnt doch gar nicht.


STIMMT !!
Wer richtig nachrechnet, wird sehen, das er mit dem Stinkekram mehr bezahlt.
Sage dazu nur Mehrverbrauch (von weniger Leistung mal abgesehen) und Preisdifferenz

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BeitragVerfasst: Mo 1. Jan 2007, 21:28 
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Ich fahre immer noch ohne Probleme mit Salatöl, jetzt zwar als 50/50 Mix aber er fährt immer noch top :lol:

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BeitragVerfasst: Mo 1. Jan 2007, 21:42 
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So, nun hab ich mir doch noch die Mühe gemacht und den Bericht herausgesucht !

Jeder mag nun selbst entscheiden, wie "gesund" und effizient :rofl: Salatöl für seinen modernen Diesel ist.
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Ende mit Schrecken
Aus, Schluß, vorbei, das war's: Nach schwerem Schaden wurde der Salatöl-Golf V nun im VW-Werk auseinandergenommen.

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Ein heftiger Schlag unter der Haube
Der Turbo drehte komplett durch
Das lohnt nicht: rund 5500 Euro Kosten

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Von Wolfgang Blaube "Wie lange geht das gut?", fragte ich vor noch gar nicht allzu langer Zeit im letzten Zwischenbericht. Womit ich den Betrieb eines Serien-Golf TDI jüngster Generation mit reinem Pflanzenöl meinte. Jetzt haben wir – nach spektakulärem Exitus – die Antwort: fünf Wochen und 4239 Kilometer.

Blick in den Rückspiegel. Ab Juni 2000 fuhr ich meinen alten Golf II GTD mit Rapssaft. Durch 44 Folgen der Kultserie "Blaubes Salatöl-Tagebuch". Zum 20. AUTO BILD-Geburtstag erschien das Revival der stets augenzwinkernden Schmierenkomödie (Von Alicante nach Aldi). Mit einem neuen TDI, aber ohne Glauben an die Machbarkeit. Doch der Golf V fraß brav das Lebensmittel, lief flinker und ruhiger als mit Diesel. Und so entschieden wir: Es geht weiter. Bis zum bitteren Ende. Um zu klären: Wann und woran verendet die moderne Technik?
Ende Februar 2006 geschah das erste Malheur: Der Kurzstreckenverkehr killte die Vorförderpumpe. Nach der Reparatur für rund 290 Euro rannte der Golf wieder. Damit schloß mein letzter Zwischenbericht. Jetzt geht es weiter mit den Neuigkeiten. Wenige Tage nach der Reparatur tritt ein spürbarer Leistungsmangel auf. Gefühlte 80 statt gewohnter 105 PS. Dennoch summt der Pumpe-Düse-Diesel geschmeidig wie zuvor. Bis zum 7. März: Überholspurt in Hamburg-Niendorf, Vollgas, plötzlich – bei 3500 Touren – ein heftiger Schlag unter der Haube. Stoppen, Deckel auf ... nichts. Der Motor läuft, wirkt aber zugeschnürt und kraftlos. Turbolader kollabiert?

Im Schrittempo und mit Rauchfahne geht es zur 300 Meter entfernten Werkstatt von Ralf Lange. Der Experte für klassische Alfa nimmt den Golf hoch, Motoröl tropft aus dem Abgasrohr. Ich: "Turbo?" Er: "Turbo." Vermutlich Wellenbruch durch mangelnde Schmierung. Ein Defekt, der das Finale der Salatöl-Odyssee für den TDI markiert?
Wochen vergehen. Endlich kommt von Volkswagen grünes Licht: Transport ins Werk Salzgitter, Zerlegung, Diagnose. Zum Ortstermin treten die VW-Männer als Mannschaft an. Mechaniker, Qualitätssicherer, Motorenentwickler, Versuchsingenieure. Wir starten mit dem Turbolader. Ausbauen, reingucken ... niemand zu Hause. Erst nach weiterer Demontage rollen die Teile – Turbinen- und Verdichterrad – aus einem völlig verölten Katalysator. Tatsächlich, der Turbo. Eins zu null für Alfa-Mann Lange.

Doch VW-Diesel-Entwickler Ludger Lohre gleicht aus: "Schäden durch unzureichende Schmierung sehen anders aus. Dies ist eindeutig ein Defekt durch zu hohe Turbo-Drehzahl." Für mich kein logischer Zusammenhang mit dem Salatöl. Und was ist mit dem Rest der Technik? Die Prüfung zeigt, daß die Maschine selbst die Salatöl-Tortur offenbar unbeschadet überstanden hat. Wie es um ihre Peripherie steht, müssen spätere Analysen ergeben.
Jetzt liegen sie vor. Und zeigen, daß ich mit ein paar Zeitbomben unterwegs war. Der Luftmassenmesser ist durch meine Startpilot-Einsätze ruiniert. Und die Schmierfähigkeit des Öls ist meßbar reduziert, weil sich durch die langen Kaltstartversuche viel Pflanzenöl dazugesellt hat. Mögliche Folge: Zerstörung der Pleuel- oder Kurbelwellenlager.

Als maßgebliches Opfer führt Entwickler Lohre indes die hochpräzisen Pumpe-Düse-Elemente an: "Hier sind bereits klare Kavitationsschäden erkennbar." Also Einschüsse durch die im zähflüssigen Salatöl enthaltenen Sauerstoffmoleküle? "So in etwa."
Am faszinierendsten finde ich jedoch seinen Vortrag zum Turbolader: Unverbranntes Salatöl hat die beweglichen Luftschaufeln verklebt, ergo die Verstellmechanik der variablen Turbinengeometrie (VTG-Lader) gelähmt. Folge: Der Turbo rotierte erheblich schneller als vorgesehen, durch die Fliehkraft floß das Aluminium des Verdichterrads nach außen. Irgendwann brach es und wütete in der ganzen Nachbarschaft umher. Für mich unvorstellbar – aber ich war ja auch stets eine Niete in Physik.

Im Rechnen hingegen nicht: Vorförderpumpe rund 290 Euro, Luftmassenmesser etwa 160, Ersatz der eingeölten Abgasanlage inklusive Kat gut 1300, Turbolader fast 1500, vier Pumpe-Düse-Einheiten mehr als 2100 – macht beinahe fünfeinhalbtausend Euro an Arbeit und Teilen, die einer Kraftstoffersparnis von zirka 150 Euro gegenüberstehen. Keine runde Bilanz, solange man sich nicht an einen Umrüster wendet, der die moderne Technik professionell modifiziert.
Hier endet mein TDI-Salatöl-Test. Unser Dank gilt den VW-Leuten, die von Anfang an dagegen waren und dennoch mitgespielt haben. Unser Golf V ist tot, künftig halten wir lieber wieder an der klassischen Dieselsäule. Zumindest mit dem modernen Gerät. Aus Liebe zum Automobil.
-----------------------------------------------------------------------------------
Weitere Berichte auf
http://www.autobild.de/suche/suche.php? ... 0&x=17&y=5

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BeitragVerfasst: Mo 1. Jan 2007, 22:36 
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Zitat Auto-Blöd:
"Als maßgebliches Opfer führt Entwickler Lohre indes die hochpräzisen Pumpe-Düse-Elemente an: "Hier sind bereits klare Kavitationsschäden erkennbar." Also Einschüsse durch die im zähflüssigen Salatöl enthaltenen Sauerstoffmoleküle? "So in etwa." Zitat Ende

Was physikalisch/chemisch Dümmeres habe ich selten gelesen, Kavitationsschäden durch Sauerstoffmoleküle...tsss, von der Idiotie dieses "Tests" mal ganz zu schweigen - Rapsöl ohne Vorwärmung im Winter, wie blöd kann man nur sein? Das ist nicht nur tödlich für einen modernen TDI. Aber Auto-Bild halt...

MfG Alfred

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BeitragVerfasst: Di 2. Jan 2007, 16:10 
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Der Test fand im Sommer statt :wink:

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BeitragVerfasst: Di 2. Jan 2007, 17:11 
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Die Tests kenne ich aber zum Glück habe ich ja eine Zweitankanlage mit Heizung drin :rofl:

Es gibt aber einige Foren, die keinerlei Probleme mit dem Zeugs haben (wenn man das glauben darf/will). Bevor ich mit dem tanken anfing, habe ich mich durch einige Foren gelesen und nun habe ich einige KM abgespult ohne irgendwelche Probleme. Es ist weder Salatöl im Motoröl, noch muss man ständig irgendwelche Kraftstofffilter wechseln und auch keine verkürzten Ölwechselintervalle einhalten.

Ich kann es jedem empfehlen, muss nichtmal eine Umrüstung im 4 stelligen Bereich sein.

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BeitragVerfasst: Di 2. Jan 2007, 17:37 
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Michal hat geschrieben:
Der Test fand im Sommer statt :wink:


Mag sein, daß die Deppen von Auto-Blöd schon im Sommer mit dem Unfug angefangen haben, aber ich konnte in dem "Testbericht" lesen:

"Vorförderpumpe Februar" und "Bis zum 7. März: Überholspurt in Hamburg-Niendorf, Vollgas, plötzlich – bei 3500 Touren – ein heftiger Schlag unter der Haube. Stoppen, Deckel auf ... nichts. Der Motor läuft, wirkt aber zugeschnürt und kraftlos. Turbolader kollabiert?"

Und im Sommer muß man auch nicht mit reichlich Starthilfespray dem Luftmassenmesser den Garaus machen...

MfG Alfred

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BeitragVerfasst: Di 2. Jan 2007, 19:27 
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Alfred hat geschrieben:

Mag sein, daß die Deppen von Auto-Blöd schon im Sommer mit dem Unfug angefangen haben, aber ich konnte in dem "Testbericht" lesen:

MfG Alfred


Ich denke, das solch verbalen Entgleisungen nun wirklich nicht in eine sachliche Debatte gehören !
Zumal, wenn ich den entsprechenden Redakteur gar nicht kenne.

Das zeigt mal wieder auf, welch geistige Größe manche meinen an den Tag legen zu müssen.

Aber egal, ich war so frei und habe die Redaktion einmal um eine Stellungnahme zu diesem "heißen" Thema gebeten.

Diese kam dann eben auch.

Und, hier wird unserem "liebeswerten" Forumsmitglied doch angeboten, sich einmal einer fachlichen Diskussion mit den entsprechenden Fachleuten zu stellen.

Jede Wette, das er sich diese Blamage erspart !!! :rofl: :rofl:


------------------------------------------------------------------------------------
Hier nun das Statement der Redaktion AutoBild
------------------------------------------------------------------------------------
Lieber Herr B....,

auch von uns die besten Neujahrswünsche an Sie.

Zunächst folgendes: Natürlich ist uns bekannt, was in verschiedenen
Foren geschrieben wird. Bisweilen handelt es sich um fachlich sehr
fundierte Beiträge, andererseits aber auch durch solche, die eher mit
Unwissen und/oder haltloser Demagogie glänzen. Dass AUTO BILD in
derartigen Wortmeldungen oftmals nicht besonders gut wegkommt, ist
gleichsam nichts Neues. Tatsache ist indes, dass wir das Thema
Pflanzenöl seit Juni 2000 aufgrund sehr starker Leserresonanz
intensiv behandelt haben, und zwar stets ergebnisoffen und ohne jede
technologische oder politische Tendenz. Dabei haben wir mittels
erheblicher Investitionen diverse Untersuchungen durchführen lassen,
von denen die Szene der "Pöler" noch immer in erheblichem Maße
profitiert, beispielsweise Cetanzahl- oder Oxidationsanalysen.

Die Untersuchung des beschädigten Pumpe-Düse-Motors im VW-Werk
Salzgitter wurde nach diesen Vorgaben mit großem Aufwand
durchgeführt, die uns seitens VW mitgeteilten Resultate hatten wir
von einer Fakultät für Motorentechnik neutral prüfen lassen. Ob es
dem Kommentator Ihres Beitrags im Skoda-Forum gefällt oder nicht: Die
entdeckten Kavitationsschäden sind eine unumstößliche Tatsache, die
für Spezialisten der Pflanzenöl-Materie wenig überraschend ist, da es
sich hierbei um eine nachvollziehbare und durchaus bekannte
physikalische Folgeerscheinung handelt.

Um die "Idiotie des Tests" verstehen zu können, bedarf es lediglich
der Kenntnisnahme des ganzen Zusammenhangs. In einem voran gegangenen
Artikel hatten wir nämlich deutlich geschrieben, warum wir uns zu
diesem natürlich sehr eigenartigen Test entschlossen hatten: Grund
waren zahlreiche Anfragen von Lesern nach den möglichen Konsequenzen
aus genau diesen Betriebszuständen, die - ob man es glauben mag oder
nicht - tatsächlich von vielen Leuten praktiziert werden
beziehungsweise wurden. Wir sind davon überzeugt, durch das Aufzeigen
der sehr teuren Folgen dieser Praxis dem interessierten Publikum
wertvolle Informationen geliefert zu haben. Die abermals vielen
positiven Zuschriften der Leser, die dies verstanden haben, sind eine
klare Bestätigung dafür, dass sich unser erheblicher wirtschaftlicher
Einsatz dieses Tests gelohnt hat.

Der Verfasser des Kommentars ist übrigens herzlich willkommen, sich
die physikalischen Zusammenhänge einmal von einem Fachmann erklären
zu lassen, den wir ihm gern vermitteln. Vielleicht hilft das, das
Verständnis zu fördern und die Diskussion auf einer sachlicheren
Ebene weiterzuführen.

Diese Stellungnahme kann gern in dem erwähnten Forum veröffentlicht
werden.

Beste Neujahrsgrüße aus Hamburg,

Ihr AUTO BILD-Team

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Zuletzt geändert von happywood am Mi 3. Jan 2007, 12:16, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di 2. Jan 2007, 20:42 
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Mir braucht kein Auto-Bild Redakteur die Ursachen von Kavitationsschäden erklären, die "Sauerstoffmoleküle" im Pflanzenöl sind es jedenfalls nicht, die dazu geführt haben, sondern dessen hohe Viskosität. Allgemeinverständliche Berichterstattung muß nicht zwingend mit Unsinn einhergehen. Und zu einer Zeit noch einen solchen Krawalltest durchzuführen, als in der Pölerszene sich schon längst herumgesprochen hatte, welchen Einfluß unvorgewärmtes Pflanzenöl nicht nur auf Einspritzsysteme hat und daß insbesondere das Motorenöl einer stark erhöhten Aufmerksamkeit und stark verkürzter Wechselintervalle bedarf, rückt diesen Test nun mal in die Nähe des üblichen vom Hause Bild gepflegten Boulevardjournalismus - wenig Substantielles, dafür aber viel billige Effekthascherei, um das Heftchen irgendwie zu füllen. Die technologische oder politische Tendenzlosigkeit zweifle ich hierbei ebenso an, wie heißt es doch so schön: Wess Brot ich ess, dess Lied ich sing. Die unheilige Allianz von Mineralöl- und (deutscher)Automobilindustrie und deren Lobbyismus in Politik und Medien ist nicht nur ein erfundenes Märchen von Greenpeace und Co. Man erinnere sich nur an die geführten Debatten um Katalysator und Rußpartikelfilter oder das Gezerre um schwefelarme Kraftstoffe. Ich erinnere mich noch gut an die Schlagzeile "Katalysator verursacht Krebs!", mir fällt nur die Zeitung nicht mehr ein - irgend so eine unabhängig/überparteiliche mit nem großen "B" , vielleicht kann mir ja da der Herr Redakteur auf die Sprünge helfen...
Das Ergebnis des Tests sollte allerdings wirklich zu denken geben: "Unser Dank gilt den VW-Leuten, die von Anfang an dagegen waren und dennoch mitgespielt haben. Unser Golf V ist tot, künftig halten wir lieber wieder an der klassischen Dieselsäule. Zumindest mit dem modernen Gerät. Aus Liebe zum Automobil." - Quod erat demonstrantum.

MfG Alfred

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happywood hat geschrieben:

Der Verfasser des Kommentars ist übrigens herzlich willkommen, sich
die physikalischen Zusammenhänge einmal von einem Fachmann erklären
zu lassen, den wir ihm gern vermitteln. Vielleicht hilft das, das
Verständnis zu fördern und die Diskussion auf einer sachlicheren
Ebene weiterzuführen.


Ihr AUTO BILD-Team


moin, moin

nirgendwo steht in dem Statement geschrieben, das es ein Fachmann von der AB Redaktion ist.

Ebenso hatte ich in dem 1. Auszug auf weitere Beiträge zu diesem Thema hingewiesen, dann wäre sicherlich auch aufgefallen, WARUM dieser Test in dieser Form durchgeführt wurde.
Man sollte also, bevor man wild um sich schießt, den Text auch aufmerksam lesen.

Und, wenn man seinen Beitrag schon mit lateinischen Worten schließt, möge man auch befähigt sein, diese RICHTIG anzuwenden !!! :rofl:

Die landläufige Abkürzung hierfür ist Q.D.E. = Quod demonstrantum erat

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Der "Fachmann" von der AB hat aber den Dummfug über die Kavitation geschrieben, einem VW-Entwicklungsingenieur glaube ich schon, daß er weiß, was Kavitation ist und daß er es dem Redakteur auch richtig erklärt hat. Der Schlußsatz sollte auch für AB-Leser verständlich bleiben, sorry , konnte nicht wissen, daß der Herr das Große Latinum bestanden hat. :rofl: :rofl: :rofl:

MfG Alfred

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BeitragVerfasst: Mi 3. Jan 2007, 11:46 
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Lieber Alfred

Letzt endlich hoffe ich doch, das Du wenigstens den Begriff der Kavitation richtig erklären kannst ???!!
Bei Schwierigkeiten bin ich gerne bereit, Dir diese ,
ohne wilde lat.Begriffe ( wegen des besseren Verstehens) zu erklären.

Für das Verständnis Deines netten Schlußsatzes bedarf es im übrigen nicht des großen latiniums.

NUR ein bißchen Allgemeinwissen !! :rofl: :rofl:

---------------------------------------------------------------------------------

Aber, um diese Diskusssion hier nicht vom eigentlichen Thema abkommen zu lassen, jeder Nutzer von "Pommesöl" mag das für sich entscheiden, was er seinem Motor zu futtern gibt.
Sicherlich wird der eine oder andere durch "günstige" Bedingungen bis jetzt keine Probs gehabt haben.
Doch der kleinste Schaden wirft die ganze "billigere" Lösung sofort auf den Haufen "Billig kann teuer werden" !

Liebe Grüße in die Runde
Frohwalt

P.S.
Die Wette hätte ich dann wohl gewonnen !!!! :rofl: :rofl:

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Zuletzt geändert von happywood am Mi 3. Jan 2007, 18:30, insgesamt 1-mal geändert.

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Welche Wette? Da gehören wohl immer noch zwei dazu, oder? Und wie gesagt, ich weiß, was Kavitation ist, das bekommt man so beiläufig bei einem Maschinenbaustudium mit. Damit haben sich z.B. Hersteller von Schiffsschrauben schon beschäftigen müssen, da war an das volkstümliche Autofahrerblättchen aus dem Norden noch gar nicht zu denken :rofl:

MfG Alfred

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