Spritpreisexplosion

Allgemeines zum Thema Forum, Auto, Skoda

Freiwillig aufs Auto verzichten?

Ich würde verzichten
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33%
Ich nicht, bringt nichts
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61%
mir ist es egal fahr sowiso nicht viel
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6%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 70

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Octi RS
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Spritpreisexplosion

Beitrag von Octi RS »

Bei der momentanen Preisgestaltung der Ölkonzernen, täte es langsam not, daß wir Autofahrer uns mal wehren.
Der Weg dazu wäre vielleicht ein freiwiliger Verzicht auf das Auto an einem bestimmten Sonntag, so wie es mal von der Regierung in den 70ern verordnet wurde. Wenn wir uns alle auf einen Tag einigen würden z.B. nach einem Aufruf durch die Automobilclubs oder Medien wer würde mitmachen?
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Kiran
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Beitrag von Kiran »

Leider sind wir nicht mehr in den 70er Jahren, was soll ein Protest bringen, selbst wenn er deutschlandweit organisiert ist?
Skoda Octavia 1.6i SLX 74 kW, Bj. 98, Mattig-Scheinwerferblenden, silber lackierte Mittelkonsole
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Pampersbomber
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Beitrag von Pampersbomber »

Ich verzichte nicht. Ich fahre gerne Auto und dabei bleibts auch.
Dieseln ist noch finanzierbar.
Skoda Octavia II Limo "Elegance" 2.0 TDI
mit ein bisserl Tuning

"Die Hälfte von Weniger ist immer noch mehr als gar nichts !"
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Octi RS
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Beitrag von Octi RS »

Ich bin mir selber nicht sicher ob's was bringen würde, aber wenn ein einziger Tag reicht, daß millionen Liter Sprit gespart werden, kann schon sein, daß die Ölmultis merken, daß wir gewillt sind nicht jeden Preis zu bezahlen. :wink:
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Kiran
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Beitrag von Kiran »

Das was wir hier an diesem Tag sparen würden, wäre am nächsten Tag unterwegs nach Amerika.... Und die würden sich freuen ein Schnäppchen gemacht zu haben. Das Umdenken sollte erst mal über dem großen Teich anfangen....
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MissyX
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Beitrag von MissyX »

Ich glaube das juckt die großen Konzerne herzlich wenig, ob hier und da vereinzelt ein paar Leute für ein paar Tage ihr Auto stehen lassen und auf's Fahrrad umsteigen. Und sowas als Massenaktion auf Dauer auf die Beine zu stellen ist wohl eher pures Wunschdenken als Realismus.
Ich persönlich würde auch nicht auf mein kleines Autochen verzichten... (wobei ich ja schon mindestens 2xMonat weite Strecken mit der Bahn fahre.. boah, bin ich toll).

Und die Spritpreise.. da hilft das ganze Fluchen und Meckern nix.. da wird sich heut und morgen nichts dran ändern (also zumindest nichts Positives)..
Aber hey.. dafür können wir dann auf die Frage beim AH "haben sie Wertgegenstände im Auto?" bald mit "Ja, ich hab grad voll getankt" antworten..

MfG
Missy
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Nordfriese
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Beitrag von Nordfriese »

Was können die großen Konzerne denn dafür? Die müssen doch auch Geld verdienen und wenn der Rohölpreis dermaßen in die Höhe schnellt, muss man die Preise einfach an die Kunden weitergeben. Wenn die ihren Warenpreis um einen Cent erhöhen kommen doch automatisch die ganzen Steuer auch mit drauf und dann bleibt das nicht bei diesem einen Cent Erhöhung.
Der Rohölpreis ist in folge der entwicklungen in den Usa so hoch geschnellt: Die Rohölläger sind nicht besonders gut gefüllt und die Benzinlager ebenso. Jetzt fängt dort die Feriensaison an und die fahren alle wie die verrückten mit dem Auto rum ("Driving Season") und das treibt die Benzinnachfrage nochmal hoch. Nachfrage hoch, Angebot (Lager) niedrig => Preis rauf. Einfachste Mikroökonomie. Zu dem kaufen die Amis noch wie bekloppt auf dem Weltbenzinmarkt alles auf. Außerdem kommen auch noch Geo-Politische-Faktoren in den Rohölpreis mit rein. Die Iranentwicklung lässt nochmal Versorgungsängste schüren im Markt.
Ihr seht, der Preis lässt sich also logisch erklären. Da bringt es nix sich zu wehren.
Außerdem haben wir hier in Hamburg den Preis schon wieder gut runter geknabbert. Hier kostet 1 Liter Benzin wieder 1,339 Euronen. Zumindest wieder etwas weiter weg von den 1,40. Wer kann, der tankt morgen nochmal so richtig auf. Ich rechne mit einer kräftigen Erhöhung am Freitagnachmittag bis Abend. Dort wird die 1,40er-Marke sicherlich leicht wieder übersprungen.

So viel von mir... wer mehr Infos möchte sagt bescheid...
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Thali
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Beitrag von Thali »

Also der Zusammenhang zwischen Rohölpreissteigerung und Preissteigerung an den Tankstellen trifft wohl nur an den wenigsten Tagen zu....

Und die kardinale Messung von "Ängsten" aufgrund weltpolitischer Ereignisse ist meiner Meinung nach auch nur ein Vorwand...

Die Preissteigerung in den "Driving Seasons" ist mikroökonomisch sicherlich logisch, ob aber tatsächlich die steigende Nachfrage eine Verknappung verursacht und somit die massiven Preissprünge gerechtfertigt sind, wage ich auch zu bezweifeln...

Für mich sieht das Verhalten der Mineralölkonzerne eindeutig nach Kollusion aus!!!
Vor allem wenn man den Fakt mit einbezieht, dass der Spritpreis durchschnittlich 320 mal im Jahr wechselt!!!
Zuletzt geändert von Thali am 24. Mai 2007 20:31, insgesamt 1-mal geändert.
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skodafan2210
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Re: Spritpreisexplosion

Beitrag von skodafan2210 »

Octi RS hat geschrieben:...daß wir Autofahrer uns mal wehren.
Der Weg dazu wäre vielleicht ein freiwiliger Verzicht auf das Auto an einem bestimmten Sonntag, so wie es mal von der Regierung in den 70ern verordnet wurde. Wenn wir uns alle auf einen Tag einigen würden z.B. nach einem Aufruf durch die Automobilclubs oder Medien wer würde mitmachen?
Das mit dem Wehren hat ein Bekannter schonmal durchgerechnet.
es würde reichen, wenn alle Autofahrer Deutschlands, wenn sie tanken müssen, nur bei jeweils einem Konzern pro Tag der Woche tanken.

Sprich z.B. Montags nur Shell, Dienstags nur Aral, Mittwochs nur Total,....!

Das wären für die einzelnen Konzerne extremeste Umsatzeinbußen, die sie kaum tragen könnten. Aber wie sollte sowas realisiert werden.... :roll:
Mein Octavia starb den Turbotod - als Entschädigung gibt's einen Superb 3U, 2,5TDI-V6 (mit Leder, Xenon, Navi und allen anderen Extras). :-D
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Beitrag von fgordon »

Die Konzerne juckt das recht wenig, die machen einen Großteil des Gewinns indem sie selber Erdöl fördern und raffinerieren und dann die Endprodukte weltweit verkaufen.

Kauft man in D nicht dann verkauft man woandershin, am Gewinn macht das wenig aus, den was an der Tankstelle selbst verdient wird ist im Vergleich zu dem was z.B. eine BP weltweit mit Verkauf und Förderung (immerhin täglich fast 500 Millionen Liter Erdöl! + täglich ~ 240 Millionen Kubikmeter Erdgas) verdient in keinster Weise irgendwie entscheidend ich denke das macht im Promille Bereich was aus.
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