Unterstellt wird Dir garnix, mündig sind wir auch alle.
Das hat auch nix mit Grabenkrieg zu tun sondern mit völlig unterschiedlicher Wahrnehmung.
Ich hab schon aus einigen Zylinderköppen den Ölschlamm gekratzt, weil sich der Besitzer den A... abgewischt hat mit Ölwechselintervallen (ist ja eh ein altes Auto...).
Deine Ausführungen sind halt gegenüber den hier mehrheitlich anzutreffenden praktischen Erfahrungen so hahnebüchend, das ist bisserl Gegenwind quasi zwangsläufig.
Das man mit Nebenstromfiltern und Motoren, die mehr Öl verbrauchen, als dem Wechselintervall entspricht, abstruse Intervalle hinbekommt, ist naheliegend, einem technischen Laien aber (der hier halt interessehalber mitliest) solche Tipps zu geben, grenzt an strafrechtlich belangbare Sachbestände, den ndabei wird unterstellt, das wider besseres Wissen zu einer vorsätzlichen Beschädigung geraten wird.
Machenschaften der Ölindustrie vorzuschieben ist da ziemlich lächerlich, erwärme mal Motorenöl für ein paar hundert Stunden offen auf der Herdplatte unter Zugabe saurer Kondensate, mal sehen, ob das Öl sowohl die Oxidationsprozesse als auch den Angriff über sekundäre saure Abbauprodukte übersteht. Irgendwann ist Schicht im Schacht und dann gibts zum einen (im Motor) über die Scherung eine starke Verringerung der Schmierwirkung als auch übers cracken und polymerisieren eine vermehrte Bildung von Teeren und unbestimmten Kohlenwasserstoffketten verschiedenster Provinienz.
Gerade Du als Chemiker solltest das doch erst recht wissen, was z. B. mit Thermalöl mit der Zeit geschieht....
Ich fasse es echt nicht....
