Alfred hat geschrieben:wo während der Mittagszeiten von ca. 12.00 bis 15.00 keine Aschenbecher auf den Tischen standen, verbunden mit einem kleinen Hinweis. Aber das war natürlich wie alles aus der Zone schlecht und nicht nachahmenswert...
Was stand da drauf? Bitte auf den Boden aschen!
Ich bin ja auch eher so eine Art konservativer Liberaler oder liberaler Konservativer

und würde sagen, der Kneipier soll hier eher nach Wettbewerbsregeln eifern und z.B. schauen, womit er mehr verdienen kann. Und ich würde einen Besen fressen, wenn es demnach nicht weitaus mehr Nichtraucher- als Raucherkneipen gäbe. Aber es gäbe eben beides. Die einen gehen da hin, die anderen da und keiner kann sich beschweren. Ausser, dass er vielleicht die Stammkneipe wechseln muss.
Als wir uns neulich alle getroffen hatten in der Clique, kam genau diese Diskussion wie hier auch auf und als zu vorgerückter Stunde der Kneipier hinter dem Tresen hervor kam und sich zu uns setzte (Ihr seht, soviel ist in Kneipen nicht mehr los, aber generell nicht, das war schon vor dem Rauchverbot so, jedenfalls in meiner Heimatstadt, die dank früher eigener Brauerei und saarländischer Lebensart schon immer eine sehr ausgeprägte Kneipenkultur hatte), erzählte er uns, dass er schon einige Monate vor der Neuregelung die erste reine Nichtraucherkneipe hatte, was ihm natürlich eine Alleinstellung verschaffte. Es war anfangs so natürlich auch sehr viel los und man zog ein ganz neues Publikum an. Da mittlerweile die meisten auf Nichtraucher umgesattelt haben, hat sich das natürlich etwas gelegt. Dennoch sei die Entscheidung absolut richtig gewesen und seine Gäste würden sich sehr positiv äussern.
Ich denke, man wird und kann bei diesem Thema, zumindest, wenn es um Kneipen, also um Orte geht, die man zum reinen Vergnügen besucht und zum Konsum von vorwiegend Kaffee, Bier und nur zu einem sehr geringen Teil von festen Nahrungsmitteln, nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen.
Öffentliche Einrichtungen, ich denke, da gibt es nichts zu diskutieren. Aber bei einer Kneipe begebe ich mich aus freien Stücken in eine "Vergnügungseinrichtung", in der bestimmte Dinge konsumiert werden. Das finde ich, sollte man nicht generell verbieten.