N'abend!
Škoda ist ein (Eigen)name und lässt sich als solcher nicht übersetzen. Und eigentlich war Škoda kein Tscheche, sonder Angehöriger der österreichisch-ungarischen Monarchie.
Geschichte
Das Werk wurde 1859 von Graf Arnold von Waldstein-Wartenberg gegründet und produzierte mit über 100 Arbeitnehmern Einrichtungen für Zuckerfabriken, Brauereien und Bergwerke, sowie Kessel, Dampfmaschinen, Brücken und diverse Eisenbahneinrichtungen.
1866 wurde das Werk von dem Ingenieur
Emil Ritter von Škoda gekauft und um ein modernes Stahlwerk, eine Stahlgießerei und eine schwere Schmiede erweitert. Vorzeigestücke aus der Jahrhundertwende sind zum Beispiel das Ruder für das japanische Schlachtschiff Mikasa oder Teile für Schleusen des Sueskanals und des Niagara-Kraftwerks. Das Werk wurde zur größten Waffenschmiede der Habsburgischen Monarchie mit 35.000 Beschäftigten im Jahre 1917. Produziert wurden unter anderem Kanonen aller Größen, bis hin zu Bordkanonen der K.u.K.-Marine und Mörsern, Kaliber 380 mm. 1925 fusionierte die Firma mit dem Automobilhersteller Laurin & Klement (heute auch Škoda).
Quelle:
http://www.wikipedia.de
Emil Ritter von Škoda. Der 8. August ist gleichzeitig ein internationaler Škoda-Gedenktag. Denn an diesem Tag im Jahre 1900 starb der Mann, der hinter der Firma Škoda stand, Emit Ritter von Škoda. Er starb im Zug auf dem Heimweg nach einer Geschäftsreise von Wien nach Plzeň. Deshalb ist dieser Tag auch ein Gedenktag für diesen Mann, der indirekt die Rettung für die ursprüngliche Firma ”Laurin & Klement” war.
Quelle:
http://www.skodamuseum.dk