Erfahrungsbericht Exact! Silent P
Verfasst: 16. Dezember 2006 00:51
Habe nach einer Türöffnung (mit meinen Doorboards ist das immer ein riesiger Aufwand pro Tür: drei 16er herausschrauben, 4mm² ablöten, vom Doorboard die vier M6 Schrauben durch die Lautsprecherausschnitte greifend abschrauben, danach wie gewohnt die Türverkleidung abnehmen, hört sich simpel an, man kann aber pro Tür so eine gute Stunde einplanen) nach einem Problem mit dem Fensterheber (Styroporklotz in der Tür gelöst und Fenster verkeilt) habe ich bei der Gelegenheit mal die Türpappe und auch das Türblech mit Exact! Silent P bearbeitet. Eine streichfähige Dämmpaste, die vorher durchgerührt die Konsistenz von Nutella hat. Im Farbton beige gehalten läßt sich das Zeug mit Spachtel oder Pinsel, wobei der Pinsel in der Tür besser ist, auftragen. Richt chemisch, hält sich aber völlig in Grenzen, man muß den Wagen nicht wochenlang auslüften, wie es bei GFK der Fall ist. Auf die Türpappe direkt, auf die Türbleche nach Reinigung mit Aceton aufgetregen, wobei teilweise auch vorhandene Bitumenmatten überstrichen wurden, hält es eigentlich ganz gut, es ist, als wenn man ein Brötchen mit Butter bestreicht. Über Nacht habe ich es dann mal aushärten lassen, die Türpappen habe ich im Gästeklo auf die Fußbodenheizung gelegt, um die Trocknung zu beschleunigen. Am nächsten Tag waren die Türverkleidungen nicht nur trocken, sondern auch bretthart, klopft man dagegen, hört man eigentlich nur das Brechen des Fingerknochens. Die aufgetragene Schicht ist dabei gerade mal 3-4mm dick. Ab in die Garage, bei 10°C ist die Tür erwartungsgemäß noch nicht ausgehärtet, man kann mit dem Fingernagel noch etwas das Silent P eindrücken, etwa mit Kerzenwachs vergleichbar. Laut Beschreibung soll das Zeug in 8 Stunden hart sein. Vermutlich im Sommer...
Klopft man aber von außen gegen das Blech, hört man schon den Unterschied.
Türverkleidungen wieder drauf, Krümmel, die vom Verarbeiten der Dämmpaste in der Tür gelandet sind, mit dem Staubsauger entfernt und die Fahrten am Tag mit Heizung voll aufgedreht absolviert.
Am nächsten Tag dann nochmal gegen die Tür geklopft, steinhart... prima!
Also rein in die Karre und Musik an. Kein noch so kleines Geklapper ist mehr zu hören, auch Geräusche, die ich von überall anders als aus der Tür erwartet hatte, wie z.B. beim Überfahren von Bahngleisen sind auf einmal weg, die kamen wohl doch aus der Tür... alles weg.
Auch das Schließen der Tür klingt mehr nach 7er BMW als nach Skoda. So macht man mit 50 Euro aus einem 24000 Euro Wagen einen 50000 Euro Wagen. Zumindest beim Türsound.
Alles in allem kann ich nur sagen, daß sich der Aufwand gelohnt hat. Ich war der Streichdämmung immer etwas voreingenommen, da Bitumenmatten schwerer sind und mehr Masse auf die Tür o.ä. bringen, aber am Ende muß ich sagen, daß das Zeug wirklich gut ist. Bei mir in der Tür habe ich nun eine Kombination aus beidem, ich denke, das ist das Beste, was man machen kann. Schwer und super steif.
Also Leute, wenn bei Euch mal wieder die Gelegenheit da ist und Ihr die Türen dämmen müßt oder die vorhandene Dämmung optimieren wollt, dann ist Exact! Silent P mit 50 Euro ein echter Tip. In so einem Eimer sind 3 kg, damit habe ich wirklich ausgiebig meine Türen und Türverkleidungen (die teilweise wirklich fett eingestrichen, ohne Lautsprecher und Stahlplatte wiegt eine jetzt knapp 10kg!) bearbeitet, und billiger bekommt man Bitumenmatten für eine Dämmung mit diesem Ergebnis im Fachhandel auch nicht.
Ein weiterer Vorteil dieser Dämmung dürfte sein, daß sie bei extremen Temparaturen nicht abfällt wie Bitumenmatten: In der Tür hat sich die eine oder andere Ecke abgelöst.
Frank
Klopft man aber von außen gegen das Blech, hört man schon den Unterschied.
Türverkleidungen wieder drauf, Krümmel, die vom Verarbeiten der Dämmpaste in der Tür gelandet sind, mit dem Staubsauger entfernt und die Fahrten am Tag mit Heizung voll aufgedreht absolviert.
Am nächsten Tag dann nochmal gegen die Tür geklopft, steinhart... prima!
Also rein in die Karre und Musik an. Kein noch so kleines Geklapper ist mehr zu hören, auch Geräusche, die ich von überall anders als aus der Tür erwartet hatte, wie z.B. beim Überfahren von Bahngleisen sind auf einmal weg, die kamen wohl doch aus der Tür... alles weg.
Auch das Schließen der Tür klingt mehr nach 7er BMW als nach Skoda. So macht man mit 50 Euro aus einem 24000 Euro Wagen einen 50000 Euro Wagen. Zumindest beim Türsound.
Alles in allem kann ich nur sagen, daß sich der Aufwand gelohnt hat. Ich war der Streichdämmung immer etwas voreingenommen, da Bitumenmatten schwerer sind und mehr Masse auf die Tür o.ä. bringen, aber am Ende muß ich sagen, daß das Zeug wirklich gut ist. Bei mir in der Tür habe ich nun eine Kombination aus beidem, ich denke, das ist das Beste, was man machen kann. Schwer und super steif.
Also Leute, wenn bei Euch mal wieder die Gelegenheit da ist und Ihr die Türen dämmen müßt oder die vorhandene Dämmung optimieren wollt, dann ist Exact! Silent P mit 50 Euro ein echter Tip. In so einem Eimer sind 3 kg, damit habe ich wirklich ausgiebig meine Türen und Türverkleidungen (die teilweise wirklich fett eingestrichen, ohne Lautsprecher und Stahlplatte wiegt eine jetzt knapp 10kg!) bearbeitet, und billiger bekommt man Bitumenmatten für eine Dämmung mit diesem Ergebnis im Fachhandel auch nicht.
Ein weiterer Vorteil dieser Dämmung dürfte sein, daß sie bei extremen Temparaturen nicht abfällt wie Bitumenmatten: In der Tür hat sich die eine oder andere Ecke abgelöst.
Frank