Spannungsversorgung..aber wie

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mailman
Frischling
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Spannungsversorgung..aber wie

Beitrag von mailman »

servus skoda-gemeinde......hab mal ne ganz dumme frage.

hab in meinen octavia Combi ne enstufe eingebaut. die chinchkabel hab ich auf der beifahrerseite verlegt, die spannungsversorgung der endstufe auf der fahrerseite. die endstufe hab ich im kofferraum mit nem dicken kabel am gurthalter auf masse gelegt. dies ist laut handbuch ein ausgewiesener massepunkt. soweit so gut. es handelt sich um eine kleine endstufe mit 250watt. ich hab beschlossen sie unterhalb des lenkrads an die klemmen anzuschließen. das kabel hab ich bereits da unten rein gelegt. nun meine frage:

welche der klemmen ist das genau, an die ich die endstufe anschließen kann, und was muß ich in welcher reihenfolge anschließen um keinen schlag zu bekommen oder die gesamte elektronik meiner karre zu zerlegen, hab keine lust nach nem totalausfall nicht mehr starten zu können??? oder ist es ratsamer das anschließen vom händler machen zu lassen, dürfte ja für den nix wildes sein, lediglich den kabelschuh an der richtigen klemme festschrauben????!!!

danke für eure antworten!!!

mfg
fritz
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Mayday
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Beitrag von Mayday »

Ich weiß nicht ob das so gut ist, wenn man da einen der Punkte abgreift.
Denn die sind ja alle durch verschiedene Sicherungen abgesichert. Wenn Du nun einen zusätzlichen Verbraucher anschließt ändern sich die Ströme und damit werden dir die Sicherungen dauernd abrauchen.

Berichtigt mich wenn ich mich irre, aber so falsch lieg ich glaube ich nicht.

Ich habe ein extra Kabel von der Batterie aus gezogen.
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Frank V.
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Beitrag von Frank V. »

Die Anschlüsse unter dem Lenkrad sind mit 30 Ampere abgesichert. Wenn die Endstufe nicht permanent vollgas Tiefbass reproduzieren muß, kann man sie dort anschließen. Allerdings wäre ein direkter Abgriff von der Batterie eleganter. Massepunkt bitte nicht an die Gurtschraube, sondern lieber an das Karosserieblech legen. Vorher blank schleifen, Kabelschuh drauf und ein kurzer Stoß Klarlack aus der Dose auf die Stelle gegen Rost. Das Blech sollte allerdings nicht irgendwo anders angepunktet sein, denn ein 35mm² Kabel ist zwar gut, aber ein Schweißpunkt hat vielleicht 6mm² zum Rest der Karosserie, wäre also wieder fürn Ar..h.
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mailman
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Beitrag von mailman »

also....hab herausgefunden, dass der massepunkt am gurthalter wohl doch geeignet ist. hab bei zwei händlern nachgefragt, die nehmen den schon immer und haben da keine probleme mit. mein skoda-händler sagte, dass auch es diesen punkt nehmen würde.

außerdem muß ich noch mal grad den oberschlauen heraushängen lassen. laut netzplan-octavia sind die anschlüsse unter dem lenkrad sogar mit 50a agbesichert. der anschluß 30a bezieht sich auf die bezeichnung des ausgangs. ich bin für korrekturen gerne offen, allerdings meine ich es so gelesen zu haben. werd aber morgen nochmal nachschaun....

danke schonmal für eure antworten
viel spaß noch
mfg
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Frank V.
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Beitrag von Frank V. »

Gut, in diesem Fall würde die Gurtschraube ausreichen. Dennoch hab ich schon genug Anlagen mit Störgeräuschen gehört und repariert, welche durch mangelhaften Masseschluß ausgelöst wurden. Die Gurtschraube ist einfach kein idealer Massepunkt. Bei Strömen bis 50 Ampere vielleicht noch im Rahmen, alles darüber würde ich auf jedenfall "richtig" anschließen.
Wobei auch bei der Karosseriemasse irgendwann eine Grenze erreicht ist. Bei Hochleistungsanlagen, die mehrere tausend Ampere Strom verschlingen, was z.B. im dB Drag (ist nur ein Beispiel!) durchaus normal ist, ist das Karosserieblech auch nicht mehr der ideale Leiter.

In Deinem Fall ist die Gurtschraube jedenfalls machbar. Jedenfalls würde ich die Auflagefläche des Kabelschuhs an dem Karosserieblech blank schleifen, daß der Schuh direkt und satt auf der Karosserie aufliegt und nicht die Masse durch die Schraube und dann erst ins Blech leitet.
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paramaster
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Beitrag von paramaster »

Also ich habe auch als Massepunkt die Gurtschraube genommen und meine 800er Endstufe spielt ohne Probleme...
Den Saft habe ich ebenfalls unter Lenkrad geholt. Da gehen ja die Stromkabel von der Batterie (rot) in den Sicherungskasten. Hab mir halt das stärkste Kabel rausgesucht und meine Endstufe da angeschlossen.
Selbst mein Händler meinte das die das immer so machen....
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Beitrag von Richi Rich »

Für die meisten Anlagen reichts ja, aber: die Anlage die Frank V. verbaut hat, da gehts halt nicht anders, da muss das Kabel zu einer Batterie.

Bei meiner ist der Verstärker für das Frontsystem auch da angeschlossen, aber der Verstärker für die Woofer ist mit einem sepperatem Kabel an der Batterie angeschlossen.

Was dabei beachtet werden muss? Naja, das komplette Armaturenbrett hat kurzzeitig keinen Strom, wenn man da dann wieder das Kabel anschliest, funkts wahrscheinlich mal kurz :) Und wenn man das öfters hintereinander funken läßt ist es ganz leicht möglich, das da eine Sicherung flöten geht, oder irgendein Steuergerät sich verabschiedet.

Bei schnellem und sauberen Arbeiten besteht aber, so denke ich, keine Gefahr.

Gruß,
Richi
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Frank V.
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Beitrag von Frank V. »

Es besteht auch keine Gefahr, wenn man bei solchen Arbeiten den Minuspol der Batterie abklemmt. Sowas sollte generell gemacht werden!

Die beste Lösung in Sachen Hifi ist ohnehin eine Zusatzbatterie im Heck. Werden die Endstufen im Heck verbaut, hat der Strom von der vorderen Batterie zu den Endstufen einen recht langen Weg. Wird nun schlagartig Strom benötigt (bei einem heftigem Bassschlag z. B.) kommt zum einem eine herkömmliche Batterie nicht so schnell mit dem Saft auf Grund ihres hohen Innenwiderstandes hinterher, zum anderen hat man unterwegs einiges an Verlusten. Das ist alles hörbar. Daher einfach ein Ladekabel nach hinten gelegt (25mm² reichen) und eine Gelbatterie (Optima Blue Top oder Exide Maxxima 900 sind Sahnestücke) nahe der Endstufen verbaut. Eine sehr schnelle Stromversorgung sowie eine Entlastung der Serienbatterie sind das Ergebnis. Das Laden kann mit über die Serienlichtmaschine erfolgen. Ein Trennrelais wird nur benötigt, wenn zwei unterschiedliche Batterien verbaut werden und der Wagen dann mal mehrere Wochen nicht bewegt wird. Dann entladen sich die Batterien mit der Zeit gegenseitig. Aber wie gesagt, das dauert. Bei täglichem Gebrauch ist dies nicht zu befürchten.

Nochwas zum Masseanschluß:

Viele Endstufen werden zerstört, weil sie nicht genug Strom bekommen. Sackt die Versorgungsspannung in den Keller oder wird bei hohen Pegeln zuwenig Strom geliefert, versucht die Endstufe dennoch, ihre momentane Ausgangsleistung zu halten. Aber von nix kommt nix, so kommt es vor, daß ein oderer mehrere Transistoren zerstört werden können. Möchte jetzt an dieser Stelle keine Marken nennen. Auch eine wohldimensionierte Stromversorgung hilft nicht, wenn beim Massepunkt geschludert wird. Dann kommt zwar Strom in die Endstufe rein, aber nicht wieder heraus. Surren in den Hochtönern kann auch daher rühren, wenn die Endstufe in solchen fällen die Masse über die Chinchkabel zurück ins Radio leitet, was auch das Radio nicht unbedingt schont.
Abschließend möchte ich noch daran erinnern, daß Skoda die Masseverbindung von der Karosserie zur Batterie für die Bordelektronik ausgelegt hat und nicht an Hifi-Fans gedacht hat, die fette Endstufen verbauen wollen: das besagte Verbindungskabel ist stolze 8mm² stark. Was bringt nun ein solider Masseanschluß, wenn im Motorraum alles über diesen Klingeldraht läuft, auch wenn es nur wenige Zentimeter sind?
Also auch hier mal nachlegen (in meinem Fall habe ich zu dem Serienmassekabel ein 95mm² gelegt, sicher ist sicher...*g*)

Frank

EDIT:

@Mailman:

Deine Endstufe leistet 250 Watt. Gehen wir mal davon aus, daß diese Angabe stimmt, 250 Watt RMS vorhanden sind. Bei einem Wirkungsgrad, den ich mal mit (großzügigen) 50% festlegen möchte, würde Deine Endstufe immernoch Spitzen von 500 Watt aus Deiner Batterie fordern. Der Sicherungswert sollte mindestens 50 Ampere betragen. Die Sicherung spätestens 30 cm hinter der Stromquelle platzieren. Diese Sicherung sichert nicht die Endstufe, sondern das Kabel ab, damit es bei einem Karosseriekontakt nicht die Karre unter Strom setzt!
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Ivan
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Beitrag von Ivan »

Sackt die Versorgungsspannung in den Keller oder wird bei hohen Pegeln zuwenig Strom geliefert, versucht die Endstufe dennoch, ihre momentane Ausgangsleistung zu halten. Aber von nix kommt nix, so kommt es vor, daß ein oderer mehrere Transistoren zerstört werden können.
Technisch gesehen stimmt es zwar nicht, aber der Effekt ist der gleiche. Zieht man naehmlich bei grosser Leisstung viel Strom, wird dieser in dem Innenwiederstand des zu duennen Kabels einen Spannungsverlust verursachen. Niedrigere Spannung benoetigt fuer die gleiche Leisstung eben entsprechend mehr Strom (P=U*I, U=I*R....usw.) - also wird die in die Leisstung genoetigte Endstufe mehr Strom ziehen - dies verursacht wieteren Spannungsverlust - das wiederum hoehere Stroeme...bis es qualmt, solange die Sicherung nicht schnellgenug durchbrennt.

Generell finde ich es gar nicht so schwierig den Kabel weiter zu Baterie zu ziehen - wenn man sich schon die Muehe gegeben hat und ihn von hinten verlegt hat. Genau wie es Frank schon geschrieben hat - zaehlen natuerlich auch die kurzen Kabeln von Akku zur Masse. Auch wenn bei kleinerern Endstufen die Stromversorgung reicht, ist es immer in der Audiotechnik zu vermeiden mehrere Massepunkte zu waehlen - damit sich keine Schleifen bilden und die Anlage nicht piepst oder zu Radioempfaenger wird. Wenn also ausser Bass auch die vorderen Lautsprecher durch die Endstufe spielen sollen - imer zwei Kabeln direkt von der Batterie ziehen - alles andere ist eine Halbloesung.
Richi Rich
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Beitrag von Richi Rich »

Wieso 2 von der Batterie weg?
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