im letzten Gespräch mit meinem Autodealer habe ich gefragt, auf was für Reifen der Neuwagen denn ausgeliefert wird, und der Gute sagte: Sommerreifen!
Das fand ich ambitioniert, als ich laut darüber nachdachte, den Wagen jetzt zu bestellen und Anfang/Mitte Januar 2011 geliefert zu bekommen.
Der Dealer bot mir dann an, die Reifen in Zahlung zu nehmen und dann M+S draufzuziehen.
Allerdings - so der Dealer - könne er mir natürlich nicht den Preis der Sommerreifen 1:1 in Rechnung geben, da die durch das Aufziehen ja quasi nicht mehr "neu" seien.
Im Ergebnis sagte er mir aber zu, daß man sich da würde einigen können.
Jetzt frage ich mich 2 Dinge:
wie kann es - menschlich gedacht - sein, daß ich mit einem Neuwagen auf die Straße geschickt werde, der für die witterungstypischen Bedingungen in D´land nicht geeignet ist? Sicherlich mag es rechtlich zulässig sein, im Winter auch mit Sommerreifen zu fahren; aber auch im Interesse des Dealers find ich es etwas schwach, den Versicherungsschutz des Käufers so auf´s Spiel zu setzen. Hätte ich nicht gefragt, wäre losgerollt, hätte einen Unfall gebaut, hätte mein Dealer sich über den Reperaturauftrag gefreut und ich ´ne Menge Ärger gehabt.
Zum anderen: ist das Argument, die Reifen seien dann nicht mehr neu, eures Erachtens nach plausibel?
Danke für eure Einschätzungen!
Gruß,
Dirk
